LIVE CHAT     INSTANT MESSENGER    
BOOKMARK
 |  EINLADEN  |  ANLEITUNG 
Blogs  
 
RSS

29
Mai/2010

Staplerfahrerausbildungen im Schulungszentrum fĂŒr Bauwesen und Logistik
von geimern

Schulungszentrum fĂŒr Bauwesen und Logistik, http://www.sfbl.de

Staplerfahrer leben gefÀhrlich

Jedes Jahr werden Staplerfahrer Opfer schwerer ArbeitsunfĂ€lle. Erst letzte Woche hatte sich ein 28-JĂ€hriger bei einem Arbeitsunfall lebensgefĂ€hrliche Verletzungen zugezogen. FĂŒr Unfallmeldungen sorgt besonders Flurförderfahrzeuge, die auf unprofessionelle Weise eingesetzt oder mit Maßnahmen der Marke Eigenbau ergĂ€nzt wurden.

Staplerfahrer sind dem Risiko eines Arbeitsunfalls im besonderen Maße ausgesetzt.

Kritische Situationen entstehen vor allem, wenn keine geeigneten Arbeitsmittel vorhanden sind. Aufgrund von Zeitdruck und PflichtgefĂŒhl, oft auch aus Bequemlichkeit, erledigt der Gabelstaplerfahrer seine Aufgabe so, wie es ihm gerade möglich ist. Da geraten Arbeits- und Gesundheitsschutz schnell aus dem Blickfeld, wie zahlreiche Unfallberichte zeigen.

Wenn vorhandene Mittel nicht ausreichen

Vor einem Baumarkt wurden Gipsplatten auf Paletten angeliefert. Der mit dem Entladen beauftragte Staplerfahrer war jedoch noch unterwegs. Ein Kollege sprang spontan ein und machte sich daran, die Paletten mit dem Gabelstapler vom Sattelaufleger des Lastzugs zu heben und ins Lager zu transportieren.

Probleme gab es mit den ebenfalls angelieferten Verbunden zu je vier Paletten, die mit einem Metallband umspannt waren. Bei einem Anhebeversuch stellte der Staplerfahrer fest, dass sie fĂŒr den Gabelstapler zu schwer waren. Schließlich konnte der Verbund so weit vorgerĂŒckt werden, dass die Kante des Plattenstapels einige Zentimeter ĂŒber die LadeflĂ€che des Lkwfahrzeugs hinausragte.

Improvisieren mit tödlichem Ausgang

Dabei versuchte der Mitarbeiter des Baumarktes, das Metallspannband zu durchtrennen. Er verwendete eine Wasserpumpenzange, die sich als untauglich erwies. WĂ€hrend der Lkw-Fahrer in seiner Kabine nach einer Blechschere suchte, riss das Metallband. Die aus dem Gleichgewicht geratenen Gipsplatten gerieten ins Rutschen und stĂŒrzten von der LadeflĂ€che. Sie begruben den Mann unter sich, der sich dabei tödliche Verletzungen zuzog. Mit diesem Vorfall, hat sich das Dezernat Technischer und Sozialer Arbeitsschutz im zustĂ€ndigen Landesamt fĂŒr Verbraucherschutz auseinandergesetzt.

Arbeitsunfall vorprogrammiert

Improvisierte Arbeitsmittel sind grundsĂ€tzlich eine hĂ€ufige Unfallquelle. In vielen FĂ€llen ist es reine GlĂŒckssache, dass Personen- oder SachschĂ€den ausbleiben. Über alle relevanten Branchen hinweg wird von Staplerfahrern auch an Flurförderzeugen improvisiert. Oft greifen mehrere gefĂ€hrliche Handlungen ineinander, um das gewĂŒnschte Ziel zu erreichen.

Von bedenklichen Praktiken berichtet zum Beispiel die Industrie der Steine und Erden: In einem kleinen Betrieb  sollten ĂŒbereinander gestapelte Rohsteinplatten entladen werden. Um die Last zu entnehmen, wurde der Gabelstapler von den Mitarbeitern zusĂ€tzlich mit einem nachtrĂ€glich erhöhten Kontergewicht belastet. Da die Holzpaletten lĂ€nger waren als der Gabelzinken, drohte der Palettenboden an der Gabelspitze durchzubrechen. Um ein Abkippen der Last zu verhindern, wurde sie mit nur einem Spanngurt „gesichert“. Durch derartige Handlungsweisen sind UnfĂ€lle vorprogrammiert.

FĂŒr Fragen: 069 – 15 610 522  Seminare 14 tĂ€gig in Frankfurt/Main –oder MA Schriesheim

Stichworte: Stapler Gabelstapler Gabelstaplersch Ein Gabelstaplerfah RerAusbildung

Bookmark:






Suchen  |   Galerie  |   Blogs  |   Forum  |   Musik  |   Videos  |   Events  |   Impressum  |   Online-ABC  |